Getriggert werden – eine Einladung zur Heilung

Kongressbanner Herzmatrix-Liebesfeld mit Maria Rappay

Mit Mona Lange, spirituelle Begleiterin und Mentorin, spreche ich diesmal über „Trigger“ und wie wir heilsam mit ihnen umgehen können.

Wenn jemand anderer uns triggert – und sei es der eigene Partner -, erleben wir das oft so, als ob dieser zum Feind mutiert. Die Gefühle und Zustände, die ausgelöst werden, fühlen sich dann so überwältigend an, dass wir uns vom anderen bedroht fühlen.

Trigger haben in der Tiefe tatsächlich etwas mit Überleben zu tun. Eine alte Wunde, ein unaufgelöstes Trauma wird berührt und der Körper geht wie auf Knopfdruck in einen hohen Stresszustand, den wir entweder durch Angriff oder Rückzug versuchen zu meistern. Angriff, Flucht und/oder Erstarrung sind die primären Antworten des Stammhirns, wenn der Mensch in den Trigger-Zustand, in einen Überlebensmodus kommt. Gleichzeitig ist der Präkortex, der Ort der Strategien und Planens und Ordnens, wie ausgeschaltet.

Wenn wir den Trigger selbst nicht mehr als Feind unseres Lebens sehen würden, sondern als Einladung zu heilen, was würde passieren?

Wir könnten in dem Moment, wenn der Trigger ankommt und Gefühle und Stress anrollen, inne halten und uns und unser Nervensystem erst einmal regulieren, z. B. durch tiefes Atmen. Dann erst können wir anfangen zu forschen, an was uns die Situation erinnert. Meist befindet sich diese in der Kindheit, als das Kind in uns sich nicht respektiert, nicht gesehen, vielleicht sogar emotional missbraucht (wie z. B. angeschrieen) wurde. Dann können wir fragen: was braucht dieses Kind? Können wir es als Erwachsene ihm jetzt geben (Schutz, Halt, Trost…)? Wenn nicht, können wir uns vorstellen, dass eine andere Person dies tut.

Dieser Prozess ist immer ein Stückchen Heilung!

Nicht selten ist er allerdings zu herausfordernd, weil wir identifiziert sind mit dem Kind, so dass wir Begleitung brauchen.

Doch Impulse und Anregungen findest du schon in unserem Gespräch HIER.